Sehenswürdigkeiten

Stille-Nacht-Kapelle

 Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf

Historischer Anziehungspunkt tausender Menschen aus aller Welt.

Die bescheidene, bewusst schlicht gehaltene Kapelle, wird jedes Jahr von Gästen der ganzen Welt besucht. Gerade ihre Schlichtheit ist es, die sie so lieblich erscheinen lässt. Nach zwölf Jahren Bauzeit wurde sie 1937 eingeweiht. Sie wurde nur aus Spendengeldern finanziert und steht an jener Stelle, an der einst die St.-Nikolaus-Kirche stand.

Die beiden Fenster zeigen die Liedschöpfer Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber. Das Altarbild besteht aus einem Holzrelief von Hermann Hutter, das aus dem Jahre 1915 stammt.

Die Kapelle ist das gesamte Jahr über täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Wallfahrtskirche Maria Bühel

 Die Barocke Wallfahrtskirche Maria Bühel

Die barocke Wallfahrtskirche Maria Bühel ist nicht nur für Kunstinteressierte eine Augenweide.

Angefangen hat alles mit einem Bildstock. 1663 ließ der Stiftsdechant des Kollegiatstiftes Laufen, Georg Paris Ziurletti "auf der undtern Haydn am Berg ... alwo gleisamb jedermann von Passau und Burgkhausen durchraisen mues ..."

... das Bild Maria Hilf bei einer hölzernen und bald danach gemauerten Kreuzsäule aufstellen.

Heute findet der Besucher ein barockes Juwel vor. Der prächtige Hochaltar mit dem Gnadenbild wurde von Antonio Beduzzi geschaffen.

Europasteg

 Der Europasteg verbindet Oberndorf und Laufen

Einstmals die einzige Verbindung zwischen den beiden Städen Oberndorf und Laufen

Für viele Jahrhunderte war die Brücke in der Altach die einzige Verbindung zwischen Oberndorf und Laufen und zugleich der einzige Übergang über die Salzach zwischen Salzburg und Tittmoning. Wiederholt wurde sie durch Hochwässer zerstört. Zwischen 1901 und 1903 wurde die "neue" Brücke zwischen Laufen und Neu-Oberndorf errichtet.

Nun schließt der neu errichtete Europasteg (2006) an die historische Brückentradition in der Altach an. Der Steg (131,20 m) verläuft leicht versetzt zur alten Brücke, so dass bei Niedrigwasser die Reste der alten hölzernen Brückenpfeiler noch zu sehen sind.

Von Laufen kommend öffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Nepomukstatue und die Kalvarienbergkapelle. Auf Laufener Seite bezaubern die alten Häuser der historischen Schifferstadt.

Barocke Kalvarienberg-Kapelle

 auf dem Totenberg steht die Kalvarienberg-Kapelle

Über Oberndorf, auf dem Totenberg, befindet sich die barocke Kalvarienberg-Kapelle.

Am Fuße des Totenberges befindet sich die Nepomukstatue.

Über die Treppenanlage mit 139 Stufen (ursprünglich waren es 150, angelehnt an die 15 "Geheimnisse" des freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzes) kommt man zum krönenden Abschluss, der hohen, halbrunden und nach vorne offenen Kapelle.

Im Inneren des Halbrunds wird auf einem Felsenhügel Christus am Kreuz zwischen den beiden Schächern und unter dem Kreuz Maria und Johannes dargestellt.

Stille Nacht Museum

 Das neue Stille Nacht Museum

Informationen über die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte des Liedes und die Zeit von damals.

Die Entstehung und Verbreitung des Weihnachtsliedes Stille Nacht! Heilige Nacht! und das Umfeld in dem es entstand, bilden auf 260 m² die Schwerpunkte des Museums.

Der Ort der Uraufführung des Liedes, die St. Nikolaus-Kirche und die Lebensstationen der beiden Liedschöpfer werden ausführlich dargestellt. Ebenso die karge Zeit der Salzschifffahrt.

Einzigartige Erinnerungsstücke versetzten Sie in die Zeit von damals.

Öffnungszeiten: Do – So von 10 bis 16 Uhr

Schifferkapelle

 Die Schifferkapelle

Eine für die Salzachschiffer wichtige Gebetsstätte zum Schutz auf der Salzach.

Die St. Christophorus- oder Schifferkapelle am Ende der Altach wird erstmals 1518 erwähnt. Es bestand der Brauch, dass die Schiffer vor jeder Abfahrt mit dem Blick auf die Kapelle mit dem Ruderblatt ein Kreuz in den Fluss zeichneten und "Nahui in Gott's Nam!" (flussabwärts im Namen Gottes) sprachen.

Beim Neubau der Kapelle 1858 wurde festgelegt, dass die Schiffer vor jeder Abfahrt drei "Vater Unser" zu beten oder zu einem Gebet in die Kapelle zu gehen hatten.

Am Tag des Hl. Christophorus (25. Juli), Schutzpatron der Wasserfahrer und Fuhrleute, las man jährlich eine Messe. Im Jahr 1978 wurde die Kapelle zur 700-Jahr-Feier des Schifferschützen-Corps renoviert.

Nepomukstatue

 der Heilige Nepomuk, Schutzpatron der Flösser und Schiffer

Schutzpatron der Flösser und Schiffer

Am Beginn der Kalvarienbergstiege befindet sich auf hohem Postament die lebensgroße Marmorstatue des Hl. Nepomuk.

Als Schutzpatron der Schiffer und Flößer und auch als Brückenheiliger durfte er in der Zeit der Salzschifffahrt auf keinen Fall fehlen. War doch damals die Salzach noch als "wilder Fluss" zu bezeichnen.

Dieses Werk des Laufener Bildhauers Joseph Anton Pfaffinger aus dem Jahr 1720 reflektiert die verstärkte Verehrung des Wasserpatrons, der 1729 heilig gesprochen wurde.

Die Salzachbrücke

 Die Salzachbruecke

Die Grenzbrücke zwischen Österreich und Deutschland zählt zu den schönsten Brücken Europas.

1903 erbaut, verbindet dieses mächtige Bauwerk die beiden Städte Oberndorf (Österreich) und Laufen (Deutschland).

Ausschnitt aus dem Festgedicht von Bezirkshauptlehrer Michael Hörl anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten am 2. Juni 1903:

"Nun bleiben wir für stets verbunden Als treuer Nachbar immerdar, Nichts trennt uns in heitern Stunden Und nicht in Zeiten der Gefahr. Wir trotzen kühn nun den Gewalten Der Wellen, wenn sie drohend geh'n; Wir wollen stets zusammenhalten, Den Nachbarn treu zur Seite steh'n. ..."
(Entnommen aus der Oberndorfer Ortschronik)

Pfarrkirche Oberndorf

 Pfarrkirche Oberndorf

Die Pfarrkirche Oberndorf direkt im Oberndorfer Stadtkern.

Die einst hochangesehene „Schifferkirche“ St. Nikola (auch: St. Nicola), eine Filiale der Pfarrkirche Laufen, war ab 1816 Seelsorgestelle, ab 1850 Pfarrkirche von Oberndorf gewesen und wurde 1906 demoliert. Auf ihrem Schuttkegel steht jetzt die 1937 eingeweihte Stille-Nacht-Kapelle. Die jetzige Kirche wurde 1910 nach den Plänen des Dombaumeisters Matthäus Schlager erbaut und steht flussaufwärts in einiger Entfernung vom alten Ortszentrum.

Die Kirche ist ein einschiffiger Bau mit einem Turm im Norden. An das Langhaus mit einem Satteldach schließt ein eingezogener Chor mit geradem Schluss an. Die Fassade ist einheitlich mit Doppelpilastern und großen rundbogigen Doppelfenstern gegliedert. Die Westfassade mit einem Dreieckgiebel trägt in einer großen rundbogigen Nische die Figur hl. Rupert aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Hauptportal hat Bronzegriffe vom Bildhauer Josef Zenzmaier (1968). Die rundbogigen Seitenportale im Norden und Süden sind vorgezogen und mit einem Dreieckgiebel bekrönt. Der fünfgeschossige Turm mit einem Zeltdach schließt direkt im Norden an den Chor an. Östlich des Chores ist eine eingeschossige Sakristei angebaut. Das vierjochige Langhaus unter einem Tonnengewölbe mit Stichkappen mit einer Orgelempore im Westen hat weit in den Raum hineinstehende seitliche Pfeiler mit rundbogigen Durchgängen. Hinter dem rundbogigen Triumphbogen schließt der einjochige kreuzgratgewölbte Chor an.

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